Der vierte Tag des Krieges…

„…Ihr seid die Kindermörder.  Alle eure kriminellen Handlungen gegen die Menschlichkeit werden dokumentiert.  Ihr als Kriegsverbrecher werdet von einem internationalen Tribunal strafrechtlich verfolgt“ – sendete der Kommandant der Seewache des staatlichen Grenzschutzdienstes der Ukraine ein Signal an russische Schiffe.

Bis zum 27. Februar waren 210 Zivilisten, darunter 6 Kinder, infolge der russischen Invasion in der Ukraine gestorben.  Das russische Militär zerstört weiterhin Häuser, Geschäfte, Brücken und andere Infrastrukturen und versucht, vor Ort von Menschen verursachte Katastrophen zu provozieren.  

Die Zahl der Verwundeten wächst, ein Kind wurde letzte Nacht bereits tot ins Kiewer Kinderkrankenhaus Ohmadit gebracht.  In verschiedenen Städten werden Zivilisten geschossen.  Die Viertklässlerin Polina, die mit ihrer Familie mit dem Auto fuhr, wurde bei dem Beschuss im Zentrum von Kiew getötet.

Sehr heiß war die Nacht in Tschernihiw, wo unter anderem ein Kindergarten beschossen wurde.

Wir sagen die Worte des Beileids und der Unterstützung den Familien der Opfer.

Die neue Realität ist rücksichtslos. Kinder müssen wie Erwachsene den Krieg fürchten und sich in Notunterkünften verstecken.

Statt Hofschaukel – nur emotionales „Schaukeln“. Sie bleiben Kinder und spielen, aber jetzt versteckt sich ihr Hauptspiel. Von den Besatzern, die auf ihre Häuser schießen, von denen, die ihresgleichen töten.

Die Kinder versuchen, ihr buntes kleines Leben unter der Erde zu leben. In Luftschutzbunkern spielen, lachen und schlafen sie … auf dem Boden. Der Krieg lehrt sie zu kämpfen und nicht aufzugeben. Und unser Sieg wird sie Gerechtigkeit lehren.

Ahora todos los niños ucranianos son hijos de la guerra. Comenzamos una serie de posts en los que contaremos las historias de niños que viven la guerra.

Alle ukrainischen Kinder sind jetzt Kriegskinder. Wir starten eine Reihe von Beiträgen, in denen wir die Geschichten von Kindern erzählen, die den Krieg durchleben.

Geschichte 1

Mein Name ist Mykhailo, ich bin 10 Jahre alt. Wir haben unseres Haus nicht verlassen, denn falls die Dörfer leer sind, können feindliche Truppen leichter eindringen.

In diesen Tagen habe ich viel gehört und gesehen. Ich hab gehört, wie Grads (Reihenwurfgeräte – Redakt.) schießen. Ich hab Gewehrsalven gehört, feindliche und unsere Flugzeuge und Propeller und Helikopter gesehen. Explosionen in der Nähe des Dorfes gehört. Am ersten Tag war es furchtbar, jetzt – ich weiß nicht. Irgendwo hat das Panik verschwunden.

Die Hauptsache ist, die Informationen zu überprüfen. Feindliche Spione sind unter den Leuten möglich, sie sitzen vielleicht in Luftschutzbunkern und säen Panik.

Jetzt gibt es viele Diversionsgruppen. Sie können über den Weg nach Kiew fragen, oder ob die Straße gesperrt ist. Sie können auch gefälschte Informationen verbreiten. Man muss diese Informationen in Online-Quellen überprüfen, bevor sie weitergeben. Und keineswegs diese Informationen in Hauschats nicht zu posten.

Unterstützen Sie sich einander, helfen Sie den Verteidigungverbände, patrouillieren Sie durch die Straßen. In Fall, Sie verdächtige Personen oder verdächtige Schilder auf der Straße sehen, rufen Sie entweder die Polizei oder die Verteidigung. Ukrainische Streitkräfte sind sehr stark, unsere Soldaten sind sehr stark.

Unsere Feinde versuchen uns seit Jahrhunderten zu zerstören. Aber wenn einmal die Ukrainer mit Stöcken und Holzschilden gegen die Spezialeinheiten gewehrt haben, werden wir jetzt mit solcher Armee, die wir haben, aufstehen.

Wir sind so stark, so starkherzlich! Wenn unser Geist stark ist, wenn wir unsere Armee und unsere Verteidigungverbände in jeder Hinsicht unterstützen, werden wir überleben, werden wir gewinnen. Ich bin mir da sicher.

Ruhm der Ukraine! Slawa Ukraini!


Am 4. Tag der verrückten Unterstützung aus der ganzen Welt ist unseres Zahlungssystem etwas müde. Aufgrund der vielen Anfragen hält unsere Seite nicht stand.

Wir arbeiten ohne Pausen, um alle Anfragen zu bearbeiten. Bald werden wir PayPal haben. Und sehr bald werden wir alle Details erzählen. Noch einmal vielen dank! Behaltet ihr euch!